Fast jedes Social-Media-Tool wirbt mit „Rollen“. Deutlich weniger Tools können wirklich sagen: Diese Person darf Entwürfe für Marke A erstellen, sieht Marke B nicht und kann ohne Freigabe nichts veröffentlichen. Ob das stimmt, siehst du nicht auf der Funktionsseite. Du siehst es in acht Checks, die du in der Testphase durchspielst, eingeloggt als jede einzelne Rolle. Hier sind sie, jeweils mit der Bedingung zum Bestehen.
Kurz gesagt: Logg dich als Freelancer, Designer, Kunde und Praktikant ein und mach die acht Checks unten. Fällt ein Tool bei Check 1, 2 oder 4 durch, gibt es Ärger, sobald du mehr als zwei Marken betreust.
Die acht Checks
| # | Check | Bestanden, wenn … |
|---|---|---|
| 1 | Zugriff pro Marke | Wer zu Marke A gehört, sieht keine Entwürfe, keinen Kalender und keine Inbox von Marke B |
| 2 | Veröffentlichen oder nur Entwurf | Eine Rolle kann Entwürfe anlegen, aber nicht veröffentlichen |
| 3 | Freigabestufe | Ein Post geht erst live, wenn die benannte Person ihn freigegeben hat |
| 4 | Schutz vor dem falschen Account | Der Post zeigt vor dem Planen, zu welcher Marke und welchem Profil er geht |
| 5 | Kundenzugang | Ein Kunde kann prüfen, ohne andere Kunden oder deine internen Kommentare zu sehen |
| 6 | Offboarding | Entfernst du eine Person, verliert sie in einem Schritt den Zugriff auf alle Marken |
| 7 | Änderungsverlauf | Du siehst, wer einen Post wann bearbeitet, freigegeben oder gelöscht hat |
| 8 | Wem die Verbindung gehört | Social Accounts bleiben verbunden, wenn die Person, die sie angebunden hat, das Team verlässt |
Mach jeden Check selbst. Lass dir nichts in einer Demo vorführen.
Warum die Checks 1, 2 und 4 zuerst kommen
Zugriff pro Marke ist der Unterschied zwischen Rollen und echter Trennung. Gibt es nur Rollen für den ganzen Account, bleibt dir die Wahl zwischen allem und nichts. Bei zehn Marken sieht dann jemand Daten, die er nicht sehen sollte.
Entwurf oder Veröffentlichen schützt dich vor dem Fehler am Freitagnachmittag. Praktikanten und Freelancer sollen frei Entwürfe schreiben können, aber nie veröffentlichen.
Schutz vor dem falschen Account verhindert, dass der Post für die eine Marke bei der anderen landet. Achte auf ein klares Markenlabel und eine Vorschau pro Plattform vor dem Planen. Die Post-Vorschau von Mydrop zeigt, wie jede Plattform den Post darstellt, und Workspaces halten Marken sauber getrennt.
So sieht eine Rechte-Matrix in der Praxis aus
In Mydrop bekommt jedes Mitglied eine Rolle (Admin, Creator, Approver oder Analyst). Die Rechte-Matrix legt den Zugriff pro Bereich fest: Posts, Galerie, Profile, Automatisierungen, Analytics, Inbox und Einstellungen. Jeder Bereich kann auf Voll, Bearbeiten, Ansehen oder Ausgeblendet stehen. So bekommt ein Analyst nur Leserechte für Analytics und sonst nichts. Genau so eine Einstellung solltest du bei jedem Tool suchen, das du testest.
Und die Audit-Logs?
Teams in regulierten Branchen brauchen manchmal ein offizielles, exportierbares Audit-Log. Frag jeden Anbieter schriftlich nach drei Dingen: Welche Ereignisse werden protokolliert, wie lange bleiben sie gespeichert und kannst du sie exportieren?
Den meisten Agenturen reicht der Änderungsverlauf direkt am Post: wer kommentiert und wer wann freigegeben hat. Mydrop speichert Freigaben und Kommentare am Post, also siehst du, wer abgenickt hat. Brauchst du zwingend ein formales, exportierbares Audit-Log, dann frag uns und jeden anderen Anbieter genauso, bevor du unterschreibst.
So ordnest du Rollen den Leuten zu
Halte es schlank. Vier Rollen decken die meisten Teams ab:
- Admin: verwaltet Abrechnung, Verbindungen und Nutzer.
- Manager: veröffentlicht und gibt für die ihm zugewiesenen Marken frei.
- Creator: schreibt Entwürfe und kommentiert, darf aber nicht veröffentlichen.
- Kunde oder Reviewer: gibt Posts für eine Marke frei oder kommentiert sie.
In unserem Guide zu Rechten für mehrere Markenteams siehst du, wer in einer echten Agentur welche Rolle bekommt. Und ob jede Marke einen eigenen Workspace verdient, klärt wann du getrennte Workspaces anlegen solltest.
Prüf, wie der Preis mit den Nutzern wächst
Mehr Rechte heißt meist mehr Nutzer, also zählt die Abrechnungsbasis. Manche Tools rechnen pro Seat ab. Dann kostet jeder Kunde zum Prüfen und jeder Freelancer extra. Zähl deine echte Personenzahl, bevor du vergleichst.
Mydrop-Preischeck, September 2026: Die Einstiegs-Bezahlpläne der acht Tools, die am häufigsten mit Mydrop verglichen werden, reichen von $6 pro Kanal (Buffer) und $25 pro Monat (Later) bis zu $99 pro Nutzer (Hootsuite) und $199 pro Seat (Sprout Social), laut den Preisseiten der jeweiligen Anbieter. Mydrop ist kostenlos zum Start, danach $19 pro Monat pauschal, nicht pro Seat. Vollständige Tabelle auf Mydrops Vergleichsseiten.
Ein Testskript für eine Stunde
- Leg zwei Testmarken und vier Testnutzer an (Admin, Manager, Creator, Kunde).
- Mach die Checks 1 bis 5 mit dem eigenen Login jedes Nutzers.
- Entfern einen Nutzer und mach Check 6.
- Trenn keine Verbindung, frag aber den Support, was mit einer Verbindung passiert, wenn ihr Besitzer geht (Check 8).
- Bearbeite einen Post, gib ihn frei und such beides im Verlauf (Check 7).
Besteht ein Tool alle fünf Schritte in unter einer Stunde, hält es auch dein erstes Quartal aus.
Nächster Schritt: Such dir zwei Tools aus, spiel das Skript bei beiden durch und führ Buch über die Ergebnisse. Willst du das Setup aus Marken und Rollen selbst ausprobieren, starte kostenlos mit Mydrop.













































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