2026 kostet Social-Media-Management für ein kleines Unternehmen grob 500 bis 2.500 $ pro Monat. Ein Agentur-Retainer mit Content-Produktion liegt bei 2.500–10.000 $ monatlich, und eine Festanstellung schlägt mit 45.000–75.000 $ Jahresgehalt zu Buche. Freelancer berechnen meist 50–125 $ pro Stunde oder eine monatliche Pauschale von 500–3.000 $.
Diese Spannen sind aus einem einfachen Grund so breit: „Social-Media-Management“ kann alles Mögliche bedeuten – von zwölf geplanten Posts bis zu einem kompletten Content-Studio mit täglicher Inbox-Betreuung.
Kurz gesagt: Bepreis den Umfang, nicht das Label. Zähl die Plattformen, die Posts pro Woche, ob Video produziert wird, ob Community-Management dazugehört und ob es ein Reporting gibt. Zwei Angebote, die sich um das Fünffache unterscheiden, beschreiben meist zwei komplett verschiedene Jobs.
Was die einzelnen Optionen 2026 kosten
| Option | Typische monatliche Kosten | Was du dafür bekommst |
|---|---|---|
| Freelancer (Teilzeit) | 500–1.500 $ | 1–2 Plattformen, 8–16 Posts, einfache Community-Betreuung, Basis-Bericht |
| Freelancer (Full-Service) | 1.500–3.000 $ | 3+ Plattformen, 16–24 Posts, Community, Monatsbericht |
| Kleine Agentur | 2.500–6.000 $ | Strategie, Produktion, Publishing, Community, Reporting |
| Full-Service-Agentur | 6.000–15.000 $+ | mehrere Marken, Videoproduktion, Paid Social, eigenes Team |
| Inhouse-Anstellung | 3.750–6.250 $ (Gehaltsspanne) | komplette Verantwortung, plus Tools und Sozialleistungen |
| Selbst gemacht mit einem Tool | Softwarekosten | Du machst die Arbeit, das Tool übernimmt die Routine-Aufgaben |
Das sind die Preisspannen, die wir bei kleinen Unternehmen und Agenturen am häufigsten sehen. In anderen Regionen verschieben sich die Zahlen: In Westeuropa und Nordamerika liegen die Raten eher am oberen Ende, während ein guter Freelancer aus einem günstigeren Markt denselben Umfang für deutlich weniger Geld liefert.
Die fünf Faktoren, die den Preis wirklich beeinflussen
Check diese fünf Punkte, bevor du zwei Angebote nebeneinander hältst.
- Anzahl der Plattformen. Jede weitere Plattform bringt mehr Anpassungsarbeit – es geht nicht nur um Copy & Paste. Von zwei auf vier Plattformen schiebt die Kosten um etwa 60 % nach oben, nicht um 100 %, weil du Inhalte wiederverwenden kannst.
- Posting-Frequenz. Drei Posts pro Woche statt täglichem Posten verdoppelt fast die Produktionszeit.
- Video. Das ist der mit Abstand größte Kostenfaktor. Gescriptete, gedrehte und geschnittene Kurzvideos können mehr kosten als der gesamte Rest.
- Community-Management. Jeden Tag Kommentare und DMs zu beantworten, ist eine Daueraufgabe, die bei den meisten günstigen Paketen still und leise wegfällt.
- Reporting und Freigaben. Individuelle Berichte und viele Freigaberunden fressen Arbeitszeit. Ein Anbieter, der Reports automatisiert, kann für die gleiche Leistung günstiger anbieten und trotzdem Marge machen.
Wenn ein Angebot zu diesen fünf Punkten keine konkreten Zahlen liefert, ist es noch kein richtiges Angebot.
Was Social-Media-Manager verdienen (und was du verlangen solltest)
Ob Gehalt oder Preis – im Grunde geht es um dasselbe, nur aus zwei Perspektiven.
Fest angestellt. Ein Social-Media-Manager verdient meist 45.000 bis 75.000 $ im Jahr. Junior- und Koordinator-Rollen liegen darunter, Senior- und Head-of-Social-Positionen mit Budgetverantwortung für Paid Media knacken die 90.000 $.
Freelance. Stundensätze liegen meist bei 50–125 $. Aber ein Stundensatz bestraft dich dafür, dass du schneller wirst – und Tools machen dich in diesem Job locker dreimal so schnell. Besser: Rechne einen monatlichen Retainer pro Paket ab.
Eine praktikable Freelancer-Staffel:
- Einstieg: 500–800 $/Monat. Eine Plattform, 8 Posts, ein Bericht. Nur, um ein Portfolio aufzubauen.
- Basis: 1.200–1.800 $/Monat. Zwei Plattformen, 16 Posts, Community, Monatsbericht.
- Full: 2.500–3.500 $/Monat. Drei oder mehr Plattformen, über 20 Posts, Videobearbeitung, Community, Analyse-Call.
Erhöh deine Preise, wenn der Kalender voll ist – nicht, wenn du ein komisches Bauchgefühl hast. Mehr dazu, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, liest du in unserem Artikel Wann du deine Social-Media-Preise erhöhen solltest.
Die versteckten Kosten, die Käufer vergessen
Neben dem Retainer:
- Tools. Social-Media-Plattform, Design-Software, Stockmaterial und Lizenzen. Bei Agenturen meist inklusive, Freelancer stellen sie oft extra in Rechnung.
- Werbeausgaben. Das Paid-Budget kommt oben drauf. Agenturen verlangen für das Management meist 10–20 % der Werbeausgaben.
- Content-Assets. Fotoshootings, Produktmuster, Versand an Creator.
- Deine eigene Zeit. Auch der beste Dienstleister braucht Briefings, Freigaben und Zugänge. Rechne mit zwei bis vier internen Stunden pro Monat.
Genau dieser Punkt überrascht oft. Verzögerte Freigaben kosten dich nämlich nicht direkt Geld, aber sie verzögern deine Kampagnen.
So senkst du die Kosten, ohne die Ergebnisse zu schmälern
Die beste Art zu sparen: reduzier manuelle Arbeit, nicht den Leistungsumfang.
- Freigaberunden reduzieren. Keine andere nicht-kreative Aufgabe frisst so viel Zeit wie Freigaben. Ein geteilter Kalender mit Post-Kommentaren ist besser als endlose E-Mail-Threads. Genau dafür haben wir Freigabe-Workflows und das Kundenportal ohne Login.
- Batch-Produktion. Ein Aufnahmetag im Monat ist viel günstiger als acht verstreute Sessions.
- Reporting automatisieren. Manuell gebastelte Report-Decks kosten jeden Monat echte Zeit. Geplante White-Label-PDFs über unsere Social-Media-Reports sparen dir einen halben Tag.
- Bewährtes wiederverwenden. Deine besten Posts aus dem letzten Quartal schlagen die meisten neuen Ideen. Schneide sie neu zu, statt neue zu bezahlen.
- Klein anfangen. Zwei Plattformen richtig bespielen ist besser als fünf, die nur halbherzig betreut werden.
Als Freelancer oder kleine Agentur kannst du mit denselben Stellschrauben deinen effektiven Stundensatz erhöhen, ohne die Kundenrechnung zu erhöhen. Wenn du Kalender, Freigaben, Inbox und Reporting zentral über Mydrop steuerst, schaffen es die meisten Solo-Manager von drei auf sechs Kunden – bei gleicher Stundenzahl. Schau dir das Setup für Freelance Social-Media-Manager an, dann siehst du, wie dieser Stack in der Praxis aussieht.
Wie ein faires Angebot aussieht
Ein faires Angebot listet schwarz auf weiß: welche Plattformen, wie viele Posts pro Monat in welchem Format, wer textet und designt, ob Video dabei ist, wie viele Stunden Community-Management, in welchem Rhythmus du Reports bekommst, wie viele Korrekturrunden und die Kündigungsfrist.
Wenn zwei Angebote vor dir liegen und eines kostet die Hälfte: Leg sie neben diese Liste, bevor du das günstigere für ein Schnäppchen hältst. In den meisten Fällen fehlen beim billigeren Video und Community-Management.
Dein nächster Schritt: Schreib deine fünf Eckdaten auf – Plattformen, Posts pro Woche, Video ja/nein, Community ja/nein, Reporting-Rhythmus – und schick diese Liste an jeden Anbieter, den du in die engere Wahl nimmst. So bekommst du zum ersten Mal wirklich vergleichbare Angebote.





























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