Eine gute Creative-QA-Checkliste hat 15 Checks in fünf Gruppen: Stimme, Visuals, Fakten, Formatierung und Compliance. Wer nicht der Autor ist, geht sie in zwei bis drei Minuten pro Post durch. Was durchfällt, geht mit einem klaren Grund zurück, nicht mit einem vagen „kannst du da mal drüberschauen“.
TLDR: Kopier die 15-Punkte-Tabelle unten, häng sie an jeden Post, der zur Freigabe geht, und lass eine zweite Person die Häkchen setzen. Die meisten Fehler, die live gehen, sind Links, Tags, falsche Handles und Formulierungen, die nicht zur Marke passen. Und alle davon fängt man vor dem Veröffentlichen ganz leicht ab.
Mydrop-Daten, September 2026: In den 30 Tagen bis zum 16. September 2026 gingen 98,5 % der über Mydrop veröffentlichten Posts beim ersten Versuch live. Die häufigste Warnung war ein abgelehntes YouTube-Custom-Thumbnail, weil der Kanal nicht per Telefon verifiziert war; der häufigste harte Fehler war eine abgelaufene Plattformverbindung. Methodik in den Mydrop Social-Media-Benchmarks.
Die 15 Checks, so gruppiert, dass ein Reviewer sie schnell durchgeht
| Gruppe | Check |
|---|---|
| Stimme | 1. Klingt nach dem schriftlichen Voice-Guide dieser Marke |
| 2. Keine verbotenen Wörter oder Aussagen für diese Marke | |
| 3. Ein klarer Call-to-Action, nicht drei | |
| Visuals | 4. Logo, Farben und Fonts passen zum Brand-Kit |
| 5. Gesichter, Text und Logos sind im Plattform-Format nicht abgeschnitten | |
| 6. Text im Bild ist auf dem Handy lesbar | |
| Fakten | 7. Jede Zahl, jedes Datum und jeder Preis stimmt mit der Quelle überein |
| 8. Produktnamen und Handles sind richtig geschrieben | |
| 9. Links öffnen die richtige Seite, mit Tracking-Tags | |
| Formatierung | 10. Die Caption passt ins Plattform-Limit |
| 11. Hashtags und Mentions sind bewusst gesetzt | |
| 12. Alt-Text ist für das Bild geschrieben | |
| Compliance | 13. Pflichtangaben sind vorhanden |
| 14. Bild- und Musikrechte sind geklärt | |
| 15. Region oder Sprache passt zum Account |
Druck sie aus, pack sie in deine Briefing-Vorlage oder mach einen Kommentar daraus, den du an jeden Post hängst.
Stimme: die Regeln einmal aufschreiben
Reviewer können „on brand“ nicht prüfen, wenn sie keinen Maßstab haben. Schreib eine Seite pro Marke: fünf Beispielzeilen in der richtigen Stimme, fünf in der falschen und eine Liste mit verbotenen Formulierungen.
Mit den KI-Captions von Mydrop kannst du in einer gespeicherten Brand Voice generieren. Das gibt Reviewern einen ersten Entwurf, der schon näher dran ist. Wie du die Stimme über mehrere Sprachen hinweg konsistent hältst, erfährst du hier: Markenkonsistenz mit KI über mehrere Sprachen.
Visuals: in der Größe prüfen, in der die Leute es sehen
Öffne die Vorschau, nicht die Quelldatei. Ein quadratischer Zuschnitt aus einem breiten Bild ist der häufigste visuelle Fehler, und dabei wird oft ein Gesicht oder ein Logo abgeschnitten. Die Post-Vorschau pro Plattform zeigt dir, wie der Post auf jedem Netzwerk aussieht. So fallen Zuschnitt-Probleme vor der Freigabe auf, nicht danach.
Fakten und Links: die günstigsten Fehler zum Abfangen
Ein falscher Link kostet mehr als eine schlechte Caption. Klick jeden Link in der Vorschau an. Prüf, ob die UTM-Tags zu deiner Namensregel passen. Vergleich jede Zahl mit dem Quelldokument.
Aus unserer Erfahrung sorgen kaputte Links und falsche Handles für mehr Nacharbeit als Design-Probleme. Und genau diese Checks lassen die Leute weg, wenn sie es eilig haben.
Formatierung: lass das Tool zählen
Die Limits unterscheiden sich je Plattform. In den Publisher-Checks von Mydrop sind TikTok-Captions auf 2.200 Zeichen begrenzt, Hashtags mitgezählt, X auf 280 gewichtete Zeichen, und die Instagram-API lehnt Captions über 2.200 Zeichen ab. Ein Scheduler kann eine Caption ablehnen, die die App selbst akzeptieren würde. Prüf das Limit also schon beim Texten. Instagram begrenzt Posts und Reels außerdem auf 5 Hashtags, eine Regel, die du selbst einhältst.
Mach die Checkliste zum Teil der Freigabe, nicht zur Extraschicht
Eine Checkliste, die keiner nutzt, ist Deko. Häng sie an den Freigabe-Schritt: Der Creator reicht ein, der Reviewer setzt die Häkchen, der Kunde oder Brand-Lead gibt frei. Mit Freigabe-Workflows bleiben Kommentare und Entscheidung direkt am Post. So siehst du später, welcher Check am häufigsten durchgefallen ist.
Wer die QA macht, wenn das Team klein ist
Im Zweierteam tauscht ihr die Posts: Jeder prüft den des anderen. Bei einem Solo-Account wartest du eine Stunde und gehst die Checkliste dann mit frischem Blick auf der geplanten Vorschau durch. Den Post so zu lesen, wie deine Follower ihn sehen, nämlich auf dem Handy, fängt mehr ab als das Lesen im Editor.
Was tun, wenn ein Check durchfällt
Schick ihn mit Check-Nummer und Lösung zurück, zum Beispiel „#9: Link führt zur alten Preisseite“. Ein benannter Check ist in zehn Sekunden gefixt. „Kannst du die Links mal prüfen?“ startet eine neue Runde Nachrichten.
Schau dir deine Fehler jeden Monat an
Zähl einmal im Monat, welche Checks durchgefallen sind. Wenn „Link“ zwölfmal durchfällt und „Stimme“ zweimal, dann bau einen automatischen Link-Check in deinen Prozess ein und lass die Stimme in Ruhe. Streich jeden Check, der drei Monate lang nie durchfällt. Eine 15-Punkte-Liste sollte bei 15 bleiben oder schrumpfen.
Kopier die Tabelle zum Start in dein nächstes Briefing und bitte eine Kollegin oder einen Kollegen, sie diese Woche auf deine Posts anzuwenden. Wenn du Kommentare, Vorschauen und Freigaben an einem Ort willst, probier Mydrop kostenlos aus.




















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