Du betreust mehrere Marken und vergleichst Tools wie Loomly? Dann entscheiden drei Dinge mehr als jede Funktionsliste: wer als zahlender Nutzer zählt, wie Kunden Posts freigeben und wie sauber jede Marke für sich bleibt. Hier siehst du, wie sich Loomly, SocialPilot und Mydrop bei diesen drei Punkten unterscheiden und wo jedes die bessere Wahl ist.
Kurzfassung: Loomly passt zu einem kleinen internen Team, das aufgeräumte Freigabe-Schritte will. SocialPilot passt zu einer Agentur, die vor allem niedrige Kosten pro Konto will und wenig Funktionen für Kunden braucht. Mydrop passt zu Teams, in denen Kunden Posts freigeben und jede Marke ihren eigenen Bereich braucht. Kunden zählen hier nie als Seats.
Mydrop-Preischeck, September 2026: Die Einstiegs-Bezahlpläne der acht Tools, die am häufigsten mit Mydrop verglichen werden, reichen von $6 pro Kanal (Buffer) und $25 pro Monat (Later) bis zu $99 pro Nutzer (Hootsuite) und $79 pro Seat (Sprout Social), laut den Preisseiten der jeweiligen Anbieter. Mydrop ist kostenlos zum Start, danach $19 pro Monat pauschal, nicht pro Seat. Vollständige Tabelle auf Mydrops Vergleichsseiten.
Die drei Kriterien, die über ein Multi-Brand-Tool entscheiden
1. Wer als Nutzer zählt. Viele Tools rechnen pro Seat ab. Gibt dein Kunde einen Post nur einmal pro Woche frei: Wird er dann zum zahlenden Seat? Bei Loomly zählt laut eigenem Help Center (Stand September 2026) jeder als Nutzer, der an einem Kalender teilnimmt, auch Kunden, die nur freigeben.
2. Wie Kunden freigeben. Muss ein Kunde erst ein Konto anlegen, um "sieht gut aus" zu sagen, schreibt er dir lieber eine E-Mail. Mit Freigabe per Link fällt dieser Schritt weg.
3. Wie Marken getrennt bleiben. Eigene Kalender, eigener Teamzugriff und eigene Zeitzonen, damit der Zeitplan des einen Teams nie im Kalender eines anderen auftaucht.
Loomly, SocialPilot und Mydrop im direkten Vergleich
| Loomly | SocialPilot | Mydrop | |
|---|---|---|---|
| Ideal für | Kleines internes Team | Viele kleine Konten zu niedrigen Kosten | Agenturen und Teams mit Freigebern auf Kundenseite |
| Freigeber auf Kundenseite | Zählen als Nutzer | Leichtere Kundenfunktionen | Freigabe per Link oder WhatsApp, nie ein Seat |
| Freigaben | Voreinstellungen, eigene Rollen, Post-Status | Einfache Prüfung | Eingebaut, Kommentare direkt am Post |
| Limits für Konten | Starter begrenzt auf 3 Nutzer und 12 Social-Konten | Aktuelle Tariflimits prüfen | Marken und Workspaces, mit Zeitzone pro Workspace |
| White Label | Loomly-Subdomain | Aktuellen Tarif prüfen | Domains im Besitz des Kunden |
Die Zeile zu Loomly stammt von unserer Vergleichsseite und wurde im September 2026 auf der Website von Loomly selbst geprüft. Bei SocialPilot haben wir die aktuellen Tariflimits nicht noch einmal geprüft. Wirf deshalb vor deiner Entscheidung einen Blick auf die Preisseite. Im Vergleich von Mydrop und Loomly steht jede Zeile mit ihrer Quelle.
Wann Loomly die richtige Wahl ist
Loomly ist keine schlechte Wahl, und seine Struktur ist für das passende Team ein echter Gewinn. Bist du zu dritt oder weniger, arbeitest in einem Unternehmen und willst klare Post-Status und Freigabe-Voreinstellungen, erledigt Loomly das gut. Auch die unbegrenzten Kundenkalender helfen, wenn jeder Kunde zwar einen Kalender hat, sich aber nie zum Freigeben einloggt.
Lass es aus, wenn Kunden Posts freigeben müssen, denn beim vierten Nutzer springt der Tarif.
Wann SocialPilot die richtige Wahl ist
Veröffentlichst du für viele kleine Konten zu möglichst niedrigen Kosten pro Kunde und bist die einzige Person, die an die Posts geht, ist SocialPilot genau dafür gebaut. In unserem früheren Beitrag zu SocialPilot-Alternativen liest du, wo Agenturen dem Tool entwachsen: bei Freigaben, Markentrennung und Reporting.
Wann Mydrop die richtige Wahl ist
Mydrop ist die erste Wahl, wenn der Kunde Teil des Workflows ist. Über das Kundenportal und den Freigabe-Workflow sehen sich Kunden Posts an und geben sie ohne Login frei. Jede Marke hat einen eigenen Workspace mit eigenen Mitgliedern, eigener Abrechnung und eigener Zeitzone. Ein Team in Lissabon und eines in Manila sehen so jeweils ihre eigene Uhr.
Der ehrliche Kompromiss: Hast du nur eine Marke und einen Freigeber, brauchst du nicht so viel Struktur. Ein einfacheres Kalender-Tool ist dann schneller eingerichtet.
Ein 30-Minuten-Test, bevor du zahlst
- Lege zwei Marken mit unterschiedlichen Zeitzonen an.
- Füge einen externen Freigeber hinzu, so wie es ein Kunde wäre.
- Entwirf einen Post, schick ihn zur Freigabe und schau, was der Freigeber tun muss.
- Prüfe, ob der Freigeber als Nutzer oder Seat gezählt wurde.
- Ändere den Zugriff einer Marke und achte darauf, dass die andere davon unberührt bleibt.
Braucht der Freigeber ein Konto oder zeigt der Zeitplan der zweiten Marke die falsche Uhrzeit, kennst du die Antwort, bevor du auch nur einen Cent ausgibst.
Nächster Schritt: Mach den Test von oben mit deiner echten Kundenliste. Starte kostenlos mit Mydrop und lege eine Marke und einen Freigeber an.









































Google-Bewertung
Trustpilot-Bewertung