Ein Social-Media-Content-Audit dauert 20 Minuten, wenn du dich auf eins konzentrierst: Miss jeden Post an deinem eigenen Median und sortiere das Ergebnis in Behalten, Verbessern oder Streichen. Du musst nicht jeden Post durchgehen, den du je veröffentlicht hast. Dreißig Posts und eine Stoppuhr reichen.
Kurz gesagt: Nimm deine letzten 30 Posts und bestimme den Median. Gruppiere die Posts nach Format und Thema und gib jeder Gruppe ein Label: behalten, verbessern oder streichen. Posts unter dem 0,8-Fachen deines Medians sind deine Schwächsten. In den Daten von Mydrop lagen Karussells 10 % über dem typischen Post eines Accounts. Schau also zuerst danach.
Minute für Minute
| Minuten | Schritt | Das hast du danach |
|---|---|---|
| 0 bis 3 | Die letzten 30 Posts mit Reichweite, Engagement, Format, Datum und Uhrzeit abrufen | Eine Tabelle |
| 3 bis 6 | Median für Reichweite und Engagement-Rate bestimmen | Deine Baseline |
| 6 bis 10 | Jeden Post markieren: über 1,1x, etwa 1,0x oder unter 0,8x | Eine farbig markierte Liste |
| 10 bis 15 | Nach Format und Thema gruppieren und schauen, welche Gruppen oben oder unten liegen | Zwei oder drei Muster |
| 15 bis 18 | Jede Gruppe mit Behalten, Verbessern oder Streichen beschriften | Eine Entscheidung pro Gruppe |
| 18 bis 20 | Die Änderungen für den nächsten Monat notieren | Eine kurze Aufgabenliste |
Schritt 1: Dein eigener Median ist der Maßstab
Fremde Benchmarks sagen dir bei einem Audit wenig. Nimm den Median deines Accounts: Sortiere deine 30 Posts nach Reichweite und nimm den Wert in der Mitte. Ein Post bei 0,9x des Medians ist normales Rauschen. Ein Post bei 0,6x ist ein echter Ausreißer nach unten.
Eine Orientierung für den Normalbereich: In den Mydrop-Daten vom September 2026 kam der mediane Instagram-Post auf eine Engagement-Rate von 3,1 %. Die mittleren 50 % der Posts lagen zwischen 1,1 % und 6,7 %. Bewegen sich deine Zahlen in dieser Spanne, ist dein Account ganz normal unterwegs.
Schritt 2: Such nach Mustern, nicht nach einzelnen Posts
Ein schlechter Post ist Pech. Drei schlechte Posts mit einer Gemeinsamkeit sind ein Befund. Prüf diese Punkte der Reihe nach:
- Format. Welche Formate liegen unter 0,8x? In unseren Daten lagen Karussells 10 % über dem typischen Post eines Accounts, Fotos und Videos genau auf dem Median, und ein Link in der Caption kostete 7 %.
- Uhrzeit. Häufen sich die schwachen Posts spät am Abend? Posts zwischen Mitternacht und 6 Uhr Ortszeit lagen über alle Plattformen hinweg 17 % unter dem Median.
- Thema. Landet ein Thema immer wieder weit unten, auch in unterschiedlichen Formaten?
- Caption. In denselben Daten lagen Captions unter 80 Zeichen 9 % unter dem Median. Längere wichen nur um 3 % ab. Ab dieser Grenze ist die Länge also kein Hebel mehr.
Schritt 3: Sortiere jede Gruppe in Behalten, Verbessern oder Streichen
So gehst du mit schwachem Content um:
| Ergebnis | Was es heißt | Aktion |
|---|---|---|
| Gruppe über 1,1x Median | Läuft | Behalten und einen Slot pro Monat dazugeben |
| Gruppe zwischen 0,8x und 1,1x | Durchschnitt | Verbessern: Ändere eine Sache (Format, Uhrzeit, Hook) und teste erneut |
| Gruppe unter 0,8x nach mindestens 3 Posts | Läuft nicht | Streichen, oder einmal ändern und noch mal prüfen |
Ändere beim Verbessern immer nur eine Sache auf einmal. Sonst weißt du am Ende nicht, was gewirkt hat.
Schritt 4: Halte die Änderungen fest
Schließ jedes Audit mit einer kurzen Liste für die nächsten vier Wochen ab. Drei Punkte reichen:
- Eine Gruppe ausbauen.
- Eine Gruppe verändern.
- Eine Gruppe stoppen.
Trag die Änderungen in deinen Kalender ein. Dann passieren sie von selbst und hängen nicht an deinem Gedächtnis. Im Kalender von Mydrop legst du sie pro Account als wiederkehrende Slots an.
Was du auslässt
Nicht alles gehört in 20 Minuten. Heb dir das für eine gründlichere Auswertung auf:
- Alte Posts aus der Zeit vor deiner letzten Strategieänderung.
- Bezahlte Posts. Sie haben eigene Kennzahlen.
- Den Vergleich mit Wettbewerbern. Er kostet mehr Zeit und zeigt oft weniger als deine eigenen Daten.
Mach das Audit jeden Monat schneller
Die meiste Zeit der 20 Minuten geht fürs Abrufen und Sortieren der Zahlen drauf. Die Performance-Ansicht von Mydrop zeigt dir jeden Post im Vergleich zum Median des jeweiligen Accounts. Schritt 1 und 2 schrumpfen damit auf ein paar Minuten, und geplante Reports schicken dir die Zusammenfassung jeden Monat automatisch. Betreust du mehrere Accounts, sparst du den Unterschied zwischen einem ganzen Nachmittag und einer Kaffeepause.
Wie ein Content-Audit für KI-Antworten und Suche aussieht, liest du im Beitrag AI-ready Content-Audit. Wenn deine Reichweite festhängt, macht unser 30-Tage-Plan gegen stagnierende Reichweite aus deinen Ergebnissen wöchentliche Schritte.
Nächster Schritt: Stell einen 20-Minuten-Timer, hol dir deine letzten 30 Posts und bestimme den Median. Du kannst kostenlos mit Mydrop starten und deine Accounts verbinden, um jeden Post an seiner eigenen Baseline zu messen.















































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